Wandern im Vinschgau: Welche 5 Touren ihr gehen müsst und wo ihr am Besten erholen könnt

In meinem einleitenden Artikel erfahrt ihr Einiges über Schlanders, das Zentrum des Vinschgaus und ein kleines, aber feines Hotel, das ein gutes Basislager für meine Touren in die Bergwelt Südtirols war. Für den ersten Eindruck von der Region habe ich tolle Bilder für euch zusammengestellt.

Gesucht: viel Sonne, wenig Regen, hohe Berge

Im vergangenen Jahr habe ich hier leider nur eine dreitägige Bergtour rund um den Watzmann veröffentlichen können. Deswegen freue ich mich heute umso mehr, dass ich von einer ganzen Wanderwoche berichten kann. Lange Zeit habe ich überlegt, in welche Region Südtirols meine Reise dieses Jahr gehen soll. Ich wollte diesmal wieder schöne Fotos machen und nicht im Dauerregen in den Bergen herumkraxeln. So war es ja leider am Watzmann der Fall. Darum bin ich nach einiger Recherche auf den Vinschgau gestoßen. Dieser gilt als sehr niederschlagsarm und sonnenreich. Das klang perfekt für mein Vorhaben.

Nachdem diese Hürde überwunden war, gestaltete sich die Suche nach einer passenden Unterkunft als nächste Herausforderung. Da ich von Natur aus ein Sparfuchs bin, hatte ich für die Unterkunft ein recht knappes Budget einkalkuliert. Schließlich hatte ich aber doch Erfolg und buchte eine Woche Übernachtung mit Frühstück im Hotel zum Schwarzen Widder im Örtchen Schlanders im Untervinschgau.

Ein Einblick in die kleine Gemeinde Schlanders

Schlanders ist eine gemütliche Gemeinde mit einem schönen Ortskern, günstig an der Vinschger Staatsstraße gelegen und einem Bahnhof. Dieser wird von der Vinschgauer Bahn regelmäßig für die Strecke Mals – Meran angefahren. Der Etsch-Radweg führt durch den Ort und es gibt unzählige Apfelplantagen.

Ich werde Schlanders als perfekten Ausgangspunkt für Erkundungen in die verschiedenen Täler des Untervinschgaus mit einem sehr guten Angebot an Restaurants und Einkehrmöglichkeiten in sehr guter Erinnerung behalten. Im Übrigen ist Schlanders der Startpunkt für etliche Wanderungen, die eine Wanderwoche locker füllen können. Ihr müsst also gar nicht irgendwo anders hin, wenn ihr das nicht möchtet. Wer Genaueres über die Geschichte des Ortes erfahren möchte, sollte am allerbesten selbst hinfahren oder aber hier einmal nachlesen:

Das Hotel zum Schwarzen Widder als Basislager für tolle Wanderungen im Vinschgau

Das kleine, familiengeführte Hotel liegt in der Fußgängerzone von Schlanders, verfügt über einen Parkplatz, der auch nur mit Zimmerkarte angefahren werden kann. Damit gibt es schon einmal keine lästige Parkplatzsuche, wenn ihr von einem Ausflug wiederkommt. Als ich am Hotel ankam, wurde ich gleich super freundlich von Anna begrüßt. Sie gab mir auch eine ganze Menge an Infomaterial für meinen Aufenthalt im Vinschgau. Überhaupt waren Anna, Bernd und das ganze Team vom Schwarzen Widder immer gerne bereit, Ausflugstipps rund ums Wandern und Biken zu geben. Einige Geheimtipps waren auch dabei und so kam ich mehr als nur einmal in den Genuss, die Bergwelt Südtirols abseits von Touristenmassen für mich allein zu haben. Danke dafür, ihr Lieben!

Mein Zimmer war übrigens wirklich sehr schön eingerichtet. Es war renoviert und bot urige Gemütlichkeit gepaart mit Moderne. So kann man sich wohlfühlen! Auf einem kleinen Balkon ließ es sich nach einer langen Wanderung sehr gut entspannen und den nächsten Tag planen. Das Frühstück war ebenfalls super! Ich hab relativ große Ansprüche an mein Essen und wurde keinen Tag enttäuscht. Besonders toll fand ich, dass das Hotel jeden Morgen regionale Produkte wie Apfel- und Traubensaft, Tees sowie Vinschgauer Käse- und Wurstspezialitäten anbot. Bei der Gelegenheit: probiert mal die selbstgemachten Kuchen und Tartes mit heimischem Obst!

Das Bild zeigt das Hotel zum Schwarzen Widder in Schlanders.
Das Hotel zum Schwarzen Widder liegt direkt in der Fußgängerzone von Schlanders.
Auf dem Bild ist dder Innenhof des Hotels zum Schwarzen Widder zu sehen.
Hier im gemütlichen Innenhof sitzt man unter Weinreben und genießt la dolce vita.
Auf dem Bild ist dder Innenhof des Hotels zum Schwarzen Widder zu sehen.
An der Bar werden ab dem frühen Abend lokale Getränke gemixt. Der Hugo wurde übrigens auch im Vinschgau erfunden.
Das Bild zeigt den Brunnen von Schlanders im Vinschgau.
Abgesehen von diesem Brunnen aus Marmor gibt es in der Fußgängerzone auch schöne Geschäfte, die zum bummeln und den ein oder anderen Souvenirkauf einladen.
Das Bild zeigt den Kastanienwaal in Schlanders im Vinschgau.
Entlang der Sonnenpromenade kann man wunderbar spazieren und den Tag ausklingen lassen.
Das Bild zeigt einen Panoramablick auf Schlanders, aufgenommen vom Schlandersberg.
Auf dem Weg zur Burg Schlandersberg bietet sich ein toller Blick auf die Gemeinde Schlanders.
Blick Richtung Osten auf die Apfelplantagen von Schlanders.
Die Apfelplantagen sind typisch für Schlanders und den ganzen Vinschgau.
Das Bild zeigt einen Teil des Ortes Göflan im Sonnenaufgang.
An der Göflaner Kirche habe ich den Sonnenaufgang genossen.
DAS Bild zeigt den Schlandraunbach in Schlanders.
Der Schlandraunbach fließt durch Schlanders und dient unter anderem über die Waalwege der Bewässerung beim Obstanbau.
Das Bild zeigt die Göflaner Berge im morgendlichen Alpenglühen.
Das Alpenglühen am Morgen gibt den Bergen einen rötlichen Anstrich.

Station „Null“ – der Reschensee als erster Zwischenstopp im Vinschgau

Wenn ihr aus Deutschland anreist, führt im Prinzip kein Weg am Reschenpass und damit auch am Reschensee vorbei. Ihr fahrt unmittelbar an einem der Wahrzeichen des Vinschgaus vorbei: dem Reschensee mit seinem Kirchturm. Mein Tipp: Nehmt euch Zeit für eine kleine Wanderung hier oder wenigstens einen Spaziergang. Auf das obligatorische Selfie habe ich jetzt mal verzichtet, aber es gibt dafür sogar extra auch einen Fotopunkt am See. Also, immer schön lächeln!

Das Foto zeigt den Kirchturm im Reschensee - eines der Wahrzeichen des Vinschgaus - und einen Holzsteg als Fotopunkt.
Links am Bildrand seht ihr den Holzsteg, von dem aus ihr einen prima Schnappschuss vom Turm machen könnt. Gerne auch ein Selfie 😉
Das Bild zeigt eines der Wahrzeichen des Vinschgaus - den Reschensee mit altem Kirchturm.
Eines der Wahrzeichen des Vinschgaus – der Kirchturm von Graun im Reschensee – liegt direkt auf dem Weg nach Schlanders.

Was ich während meiner Wanderwoche alles erlebt habe, welche Ausblicke sich von oben boten, was es Leckeres auf der Alm gab und viele weitere Informationen könnt ihr auf den jeweiligen Blogeinträgen nachlesen. Ich freue mich über euer Feedback. Ward ihr schon einmal im Vinschgau? Wie hat es euch gefallen? Welche Tour könnt ihr empfehlen? Ich freue mich über eure Kommentare, Lob und Kritik.

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